Der 22. Bezirk Wien (1220 Donaustadt): Der große Insider-Guide 2026
Nirgendwo in Wien trifft so viel Wasser auf so viel Aufbruch wie in der Donaustadt. Hier ragt der höchste Wolkenkratzer Österreichs in den Himmel, nebenan badet man in der Alten Donau, und am Stadtrand wächst mit der Seestadt Aspern ein komplett neuer Stadtteil aus dem Boden. In diesem Guide nehmen wir dich mit durch den 22. Bezirk: Geschichte, Bevölkerung, Immobilienmarkt, Tendenzen für 2026 und die versteckten Ecken, die nur Insider kennen.
Veröffentlicht am 21. Juni 2026 · Aktualisiert am 21. Juni 2026 · Lesezeit ca. 12 Minuten · Von der SearchPlace.Ai Redaktion
Auf einen Blick
Der 22. Bezirk Wien (Donaustadt, PLZ 1220) ist flächenmäßig der größte Bezirk Wiens, liegt nördlich und östlich der Donau und ist der am stärksten wachsende Bezirk der Stadt. Auf rund 102 km² leben etwa 215.000 Menschen, umgeben von viel Wasser, Grün und jeder Menge Neubau.
- Bevölkerung: ca. 215.000 Einwohner, rund 30 % ohne österreichische Staatsbürgerschaft, viele Familien, jung und stark wachsend.
- Immobilienpreise 2026: gebrauchte Eigentumswohnung ca. EUR 4.200 bis 5.500/m², Neubau und Erstbezug ca. EUR 5.000 bis 7.000/m².
- Investment: moderate Einstiegspreise, starker Zuzug, oft höhere Mietrenditen als in den teuren Innenstadtbezirken.
- Tendenz 2026: anhaltendes Wachstum durch große Stadtentwicklungsgebiete, viel Erstbezug, steigende Nachfrage.
- Highlights: Donau City mit DC Tower 1, UNO City, Donauinsel, Alte Donau, Seestadt Aspern, Lobau, Donauzentrum.
Der 22. Bezirk in Zahlen (Steckbrief 2026)
| Offizieller Name | Donaustadt |
| Postleitzahl | 1220 |
| Fläche | ca. 102 km² (flächenmäßig größter Bezirk Wiens) |
| Einwohner | rund 215.000 (Stand 2026) |
| Bevölkerungsdichte | ca. 2.100 EW/km² (weitläufig, viel Grün und Wasser) |
| Anteil ausländische Staatsbürger | rund 30 % (vielfältig geprägt) |
| Wahrzeichen | DC Tower 1 (höchstes Gebäude Österreichs), UNO City |
| Status | Flächenmäßig größter und am stärksten wachsender Bezirk Wiens |
| Immobilien-Ruf | Leistbarer bis mittlerer Wachstumsbezirk mit viel Neubau |
Hinweis: Einwohner-, Flächen- und Preiszahlen sind gerundete Näherungswerte zur Orientierung (Stand 2026) und können je nach Quelle und Stichtag variieren.
Von Dörfern an der Donau zur Smart City
Der 22. Bezirk ist jung, sein Boden aber alt. Lange bevor hier Wolkenkratzer standen, prägten Dörfer wie Kagran, Stadlau, Aspern, Hirschstetten und Essling die fruchtbare Ebene östlich der Donau. Berühmt wurde die Gegend durch die Schlacht bei Aspern im Jahr 1809, in der Napoleon hier erstmals eine schwere Niederlage einstecken musste. Bis ins frühe 20. Jahrhundert war das weite Land jenseits des Flusses bäuerlich geprägt, durchzogen von Augebieten und Donauarmen.
Der entscheidende Schritt kam 1904, als die Orte nach Wien eingemeindet wurden, und 1954, als der heutige 22. Bezirk Donaustadt in seinen jetzigen Grenzen entstand. Mit der Regulierung der Donau und dem Bau des Entlastungsgerinnes in den 1970er Jahren entstand nebenbei die Donauinsel, heute das beliebteste Naherholungsgebiet der Stadt. Aus den stillgelegten Donauarmen wurde die Alte Donau, ein Paradies für Bootsfahrer und Badegäste.
Diese Doppelnatur macht den Reiz aus: dörfliche Wurzeln im Osten, urbaner Aufbruch im Westen. Mit der Donau City rund um die UNO City und zuletzt der Seestadt Aspern hat sich die Donaustadt zum größten Wachstumsraum Wiens entwickelt, und genau dieser Wandel prägt den Bezirk bis heute.
Lage und Geografie: Wiens großer Nordosten
Die Geografie des 22. Bezirks ist von Wasser und Weite bestimmt, und sie lässt sich an wenigen Grenzen festmachen:
- Die Donau bildet im Süden und Westen die natürliche Grenze und trennt den Bezirk vom 2. Bezirk (Leopoldstadt).
- Floridsdorf (21. Bezirk) grenzt im Westen an, während der Bezirk im Osten und Norden bis an die Stadtgrenze zu Niederösterreich reicht.
Innerhalb dieser Grenzen liegt eine erstaunliche Vielfalt: die hochmoderne Donau City mit dem DC Tower 1 und der UNO City, die Badeparadiese Donauinsel und Alte Donau, das Einkaufszentrum Donauzentrum rund um Kagran, dazu noch immer dörfliche Ortskerne in Stadlau, Hirschstetten und Essling. Im äußersten Osten breitet sich der Nationalpark Donau-Auen mit der Lobau aus, eine echte Wildnis mitten in der Großstadt. Auf rund 102 Quadratkilometern ist die Donaustadt damit ein Bezirk der Gegensätze.
Bevölkerung: Wiens Wachstumsmotor
Im 22. Bezirk Wien leben Stand 2026 rund 215.000 Menschen auf 102 km². Das macht die Donaustadt zu einem der bevölkerungsreichsten und zugleich am stärksten wachsenden Bezirke Wiens.
Kaum ein anderer Bezirk verändert sich so schnell. Während viele Innenstadtbezirke stagnieren, wächst die Donaustadt Jahr für Jahr kräftig: Allein in der Seestadt Aspern entsteht ein neuer Stadtteil für zehntausende Menschen. Der Grund: Hier gibt es noch Platz für großflächigen Neubau, etwas, das im dicht bebauten Zentrum längst fehlt.
Wer hier wohnt, prägt ein deutlich anderes Bild als in der Innenstadt. Charakteristisch für die Bewohnerschaft sind:
- Viele Familien: Leistbare Neubauwohnungen, Grünraum und neue Schulen ziehen besonders junge Familien an.
- Junge Altersstruktur: Durch den Zuzug in die Neubaugebiete ist der Bezirk im Schnitt jünger als viele alteingesessene Bezirke.
- Internationale Mischung: Rund 30 % der Bewohner haben keine österreichische Staatsbürgerschaft, der Bezirk ist kulturell vielfältig.
- Wachsende Haushaltszahl: Der starke Neubau führt zu laufend neuen Haushalten, vom Single-Apartment bis zur Familienwohnung.
Spannend ist die Tendenz: Die Donaustadt zählt zu den am schnellsten wachsenden Bezirken Wiens und dürfte in den kommenden Jahren weiter kräftig zulegen. Große Stadtentwicklungsgebiete wie die Seestadt Aspern, das Areal rund um die Berresgasse oder Stadlau bringen tausende neue Wohnungen. Die Stadt Wien begleitet dieses Wachstum mit Investitionen in Schulen, Kindergärten und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs (mehr dazu weiter unten).
Immobilienmarkt 2026: leistbar mit viel Erstbezug
Der 22. Bezirk ist 2026 ein leistbarer bis mittlerer Wachstumsmarkt: Eigentumswohnungen kosten je nach Lage und Zustand rund EUR 4.200 bis 7.000 pro Quadratmeter, am Wasser auch darüber.
Wenn es in Wien eine Adresse gibt, die für leistbaren Neubau und Wachstum steht, dann ist es 1220 Wien. Anders als in den teuren Innenstadtbezirken bekommt man hier für sein Budget oft deutlich mehr Quadratmeter, und das hat handfeste Gründe.
Warum die Preise moderat sind
- Großes Neubauangebot: In Stadtentwicklungsgebieten wie der Seestadt Aspern entsteht laufend frischer Wohnraum, das hält die Preise im Zaum.
- Platz und Fläche: Als flächenmäßig größter Bezirk hat die Donaustadt Raum für neue Quartiere, der im Zentrum schlicht fehlt.
- Randlage mit Aufholpotenzial: Die äußeren Gebiete sind günstiger, profitieren aber vom Ausbau der U-Bahn und neuer Infrastruktur.
- Mischung der Bestände: Vom geförderten Wohnbau über Genossenschaftswohnungen bis zum freien Eigentum ist das Angebot breit und vielfältig.
Preisniveau (Richtwerte, Stand 2026)
| Segment | Richtwert pro m² (Kauf) |
|---|---|
| Gebrauchte Eigentumswohnung | ca. EUR 4.200 bis 5.500 |
| Neubau oder Erstbezug, gute Lage | ca. EUR 5.000 bis 7.000 |
| Hochwertig am Wasser, Alte Donau oder Seestadt | ca. EUR 6.500 bis 9.000+ |
| Miete (frei finanziert, gute Lage) | ca. EUR 13 bis 18 / m² |
Die Werte sind grobe Marktorientierungen für 2026. In der Donaustadt entscheiden Mikrolage, Wassernähe, U-Bahn-Anschluss, Baujahr und Ausstattung über deutliche Preisunterschiede. Zwischen einem dörflichen Ortskern im Osten und einem Neubau am See liegen oft Welten.
Tendenzen 2026: Wachstum mit Substanz
Nach den kräftigen Zinssteigerungen der Jahre 2022/2023 und einer Preiskorrektur in vielen österreichischen Lagen hat sich der Markt zuletzt beruhigt. Mit dem Auslaufen der strengen Kreditvergabe-Regeln (KIM-Verordnung) Mitte 2025 und etwas stabileren Finanzierungsbedingungen ist Bewegung in den Markt zurückgekehrt. Für die Donaustadt gilt dabei eine eigene Logik: Das große Neubauangebot trifft auf anhaltend starken Zuzug, was den Markt liquide und dynamisch hält. Die Tendenz für 2026 ist daher weniger "knapp und teuer", sondern solides Wachstum auf leistbarem Niveau mit reger Bautätigkeit. Es kommt schlicht laufend Neues auf den Markt.
Investment-Perspektive: Wachstum statt Prestige
Wichtig für Anleger: Die laufende Mietrendite liegt in der Donaustadt wegen der moderaten Kaufpreise häufig höher als in den teuren Innenstadtbezirken, oft im Bereich von 3 bis 4 % brutto. Wer hier kauft, setzt vor allem auf Zuzug, Stadtentwicklung und langfristiges Wachstum. Als Wachstumsmarkt mit gutem Verhältnis von Preis und Lage ist der Bezirk damit besonders interessant, als reines Prestigeobjekt dagegen weniger gedacht.
Wichtig zu Neubau und Förderung: Ein großer Teil des Wohnungsangebots in der Donaustadt entsteht im geförderten und genossenschaftlichen Wohnbau, oft mit Einkommensgrenzen, Eigenmittelanteil und Befristungen. Wer kauft oder mietet, sollte die genauen Bedingungen (geförderter versus freifinanzierter Wohnbau, Genossenschaftsmodell, Kaufoption) zwingend vorab prüfen, da sich Rechte und Kosten deutlich unterscheiden.
Insider-Spots: die Donaustadt abseits der Hauptwege
Den DC Tower und das Donauzentrum kennt jeder. Der wahre Charme des 22. Bezirks versteckt sich aber dort, wo die Stadt in Wasser und Au übergeht. Diese Ecken machen den Unterschied zwischen "Durchfahren" und "Insider":
- Lobau und Nationalpark Donau-Auen: Echte Aulandschaft mit Badestellen, Radwegen und seltener Tierwelt, ein Stück Wildnis am Rand der Großstadt.
- Alte Donau: Stilles Wasser zum Baden, Segeln und Tretbootfahren, mit Strandbädern, Bootsverleihen und lauschigen Lokalen am Ufer.
- Donauinsel: 21 Kilometer Naherholung zum Radeln, Schwimmen und Grillen, im Sommer Schauplatz des größten Open-Air-Festivals Europas.
- Blumengärten Hirschstetten: Ein liebevoll gestalteter Park mit Themengärten, Palmenhaus und kleinem Tiergehege, ideal für Familien.
- Seestadt Aspern mit ihrem See: Ein neuer Stadtteil zum Staunen, mit eigenem Badesee, moderner Architektur und überraschend viel Leben am Wasser.
- Dorfkerne von Stadlau und Essling: Alte Ortszentren mit Heurigen, Kirchen und dörflichem Charme, mitten im großen Bezirk.
- Mühlwasser und Lobaugewässer: Versteckte Altarme der Donau, an denen man im Sommer fast ungestört baden kann.
Und dann ist da die Wasserkultur, die den ganzen Bezirk prägt: vom Segelklub an der Alten Donau über die Strandbäder bis zum Grillplatz auf der Donauinsel. In der Donaustadt ist Wasser kein Ausflugsziel, sondern Alltag: "kurz an die Alte Donau" gehört für viele zum Wochenende wie der Kaffee zum Morgen.
Wohnen im 22. Bezirk: ehrliche Vor- und Nachteile
So vielversprechend der Bezirk ist, das tägliche Leben in der Donaustadt hat zwei Seiten. Wer mit dem Gedanken spielt, hier zu wohnen oder zu kaufen, sollte beide kennen.
| Dafür spricht | Das sollte man bedenken |
|---|---|
| Leistbare Preise und viel Neubau mit Erstbezug | Manche Gebiete wirken noch wie Großbaustelle |
| Viel Wasser und Grün direkt vor der Tür | Weite Wege ins Stadtzentrum aus den Außengebieten |
| Familienfreundlich mit neuen Schulen und Kindergärten | Infrastruktur hinkt dem schnellen Wachstum teils hinterher |
| Gute U-Bahn-Anbindung über U1 und U2 | In den Randlagen oft noch aufs Auto angewiesen |
| Moderne, energieeffiziente Wohnungen | Weniger historischer Altbau-Charme als in der Innenstadt |
Mobilität: U-Bahn, S-Bahn und viel Rad
Die Donaustadt ist über zwei U-Bahn-Linien an die Stadt angebunden, und genau dieser Ausbau hat den Bezirk geöffnet. Die U1 bedient unter anderem Kagran, Kagraner Platz, Rennbahnweg, Aderklaaer Straße und Leopoldau, die U2 führt über Donaustadtbrücke und Aspernstraße bis in die Seestadt. Dazu kommen S-Bahn-Verbindungen, zahlreiche Buslinien und Straßenbahnen. Auf der Donauinsel und entlang der Ufer ist außerdem das Radwegenetz hervorragend. In den dicht bebauten Gebieten erreicht man fast alles bequem mit Öffis und Rad, in den weitläufigen Randlagen bleibt das Auto für viele dennoch praktisch.
Ausblick: Wohin entwickelt sich der 22. Bezirk?
Die großen Themen für die kommenden Jahre sind absehbar. Erstens das weitere Wachstum: Mit der Seestadt Aspern, dem Quartier Berresgasse und weiteren Projekten entstehen tausende neue Wohnungen. Zweitens der Ausbau der Infrastruktur: Schulen, Kindergärten, Geschäfte und der öffentliche Verkehr müssen mit dem Zuzug Schritt halten. Drittens die Balance aus Natur und Stadt: Donauinsel, Alte Donau und der Nationalpark Donau-Auen sollen trotz Wachstum als grüne Lunge erhalten bleiben.
Am Grundcharakter wird sich dabei viel ändern, und genau das ist der Punkt. Die Donaustadt bleibt der Wachstumsraum Wiens, in dem leistbarer Neubau, Wasser und Grün zusammenkommen. Was den Bezirk dynamisch und jung macht, macht ihn zugleich zukunftsoffen und entwicklungsstark. Wer hier eine Wohnung kauft, setzt auf ein Stück Wien, das gerade erst seine Form findet.
Transparenz und Aktualität: Dieser Guide hat den Stand Juni 2026. Einwohner-, Flächen- und Bevölkerungsangaben beruhen auf den öffentlichen Bezirksdaten der Stadt Wien (Statistik). Preisangaben sind gerundete Marktorientierungen aus aktuellen Immobilien-Angeboten und können je nach Mikrolage, Zustand und Quelle abweichen. Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viele Menschen wohnen im 22. Bezirk Wien?
Stand 2026 leben rund 215.000 Menschen im 22. Bezirk. Damit ist die Donaustadt einer der bevölkerungsreichsten und zugleich der am stärksten wachsende Bezirk Wiens, weil große Stadtentwicklungsgebiete wie die Seestadt Aspern laufend tausende neue Bewohner bringen.
Warum ist der 22. Bezirk so beliebt?
Weil er viel Wasser und Grün mit moderner Infrastruktur und leistbaren Preisen verbindet. Donauinsel, Alte Donau und der Nationalpark Donau-Auen liegen direkt vor der Tür, gleichzeitig entstehen mit Gebieten wie der Seestadt Aspern ganze neue Stadtteile mit Erstbezug, Schulen und U-Bahn-Anschluss. Diese Mischung macht den Bezirk besonders für Familien attraktiv.
Lohnt sich eine Wohnung im 22. Bezirk als Investment 2026?
Als Wachstumsinvestment durchaus. Durch das große Neubauangebot sind die Einstiegspreise moderat, der starke Zuzug sorgt für anhaltende Nachfrage. Die Mietrenditen liegen oft über jenen der teuren Innenstadtbezirke (häufig 3 bis 4 % brutto). Wer auf langfristiges Wachstum durch Stadtentwicklung und U-Bahn-Ausbau setzt, findet hier interessante Möglichkeiten.
Was ist die Seestadt Aspern?
Die Seestadt Aspern ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas und liegt im 22. Bezirk. Rund um einen künstlich angelegten See entsteht ein kompletter neuer Stadtteil als Smart City mit Wohnungen, Büros, Schulen, Geschäften und eigener U-Bahn-Station (U2 Seestadt). Bei voller Entwicklung sollen hier mehr als 25.000 Menschen leben und arbeiten.
Wie ist die Verkehrsanbindung im 22. Bezirk?
Die Donaustadt ist über zwei U-Bahn-Linien erschlossen. Die U1 bedient unter anderem Kagran, Kagraner Platz, Rennbahnweg, Aderklaaer Straße und Leopoldau, die U2 führt über Donaustadtbrücke und Aspernstraße bis in die Seestadt. Dazu kommen S-Bahn-Verbindungen, zahlreiche Buslinien und Straßenbahnen. In den weitläufigen Randlagen bleibt das Auto dennoch oft im Einsatz.
Wo liegt der 22. Bezirk Wien?
Der 22. Bezirk (Donaustadt, PLZ 1220) liegt im Nordosten Wiens, nördlich und östlich der Donau. Er grenzt im Süden an die Donau und den 2. Bezirk, im Westen an den 21. Bezirk (Floridsdorf) und reicht im Osten und Norden bis an die Stadtgrenze zu Niederösterreich. Zum Bezirk gehören unter anderem Kagran, Aspern, Stadlau, Hirschstetten, Essling und die Lobau.
Was kostet eine Wohnung im 22. Bezirk Wien?
Stand 2026 kostet eine gebrauchte Eigentumswohnung in der Donaustadt je nach Lage und Zustand rund EUR 4.200 bis 5.500 pro m². Neubau und Erstbezug liegen meist bei ca. EUR 5.000 bis 7.000, hochwertige Objekte am Wasser oder in der Seestadt können darüber liegen. Damit ist der 22. Bezirk im Wiener Vergleich leistbar bis mittel.
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