Die besten Immobilien-Websites in Österreich im Vergleich
Willhaben auf, ImmoScout24 gecheckt, dann noch flatbee, finden.at und das lokale Medienportal: Stunden vergehen, dieselben Inserate tauchen mehrfach auf, und das passende Objekt schlüpft trotzdem durch. Die Frage nach der besten Immobilien-Website führt dabei oft in die falsche Richtung, denn kein Portal gewinnt in allen Kategorien gleichzeitig. Dieser Artikel zeigt, was jedes Portal wirklich kann, für welches Ziel es sich eignet und wie man die Suche so aufstellt, dass man keinen relevanten Treffer mehr verpasst.
Veröffentlicht am 17. Juli 2026 · Aktualisiert am 17. Juli 2026 · Lesezeit ca. 11 Minuten · Von der SearchPlace.Ai Redaktion
Auf einen Blick
Bei den österreichischen Immobilienportalen gewinnt keines allein: Willhaben hat mit rund 70 Prozent Marktabdeckung die Masse, ImmoScout24 die tiefsten Filter, flatbee die provisionsfreien Angebote und regionale Portale die lokale Aktualität. Wer in allen Kategorien nichts verpassen will, braucht eine plattformübergreifende Lösung.
- Willhaben: rund 70 Prozent Marktabdeckung, über 112.000 Anzeigen, maximale Breite, aber viele Dubletten.
- ImmoScout24: rund 1,1 Mio Besuche pro Monat, tiefste Filter, gute Datenqualität.
- flatbee: größtes Provisionsfrei-Portal mit über 15.000 Objekten.
- Regional: Kleine Zeitung Immo in Graz und lokale Medienportale sind oft aktueller.
- Achtung: Doppelinserate, veraltete Anzeigen und Betrugsmuster kosten Zeit, Inseratsdatum immer prüfen.
Beste Immobilien-Website in Österreich: Wer dominiert den Markt?
Zwei Platzhirsche dominieren die österreichische Portallandschaft, der Rest verteilt sich auf Nischen und regionale Stärken. Kein Portal gewinnt in allen Kategorien gleichzeitig.
Die Reichweitenzahlen, die jeder Suchende kennen sollte
Nach Besuchszahlen führt ImmoScout24.at mit rund 1,1 Millionen monatlichen Besuchen (Semrush, erstes Quartal 2026). Bei der reinen Inseratmasse dreht sich das Bild: Willhaben.at deckt rund 70 Prozent des Marktes ab und zählt über 112.000 aktive Anzeigen, ImmoScout24 kommt auf etwa 45 Prozent. Immowelt.at und finden.at/FindMyHome liegen mit 135.000 bis 230.000 beziehungsweise rund 132.000 monatlichen Besuchen dahinter.
| Portal | Reichweite / Abdeckung | Stärke |
|---|---|---|
| Willhaben.at | rund 70 % Marktabdeckung, über 112.000 Anzeigen | maximale Angebotsbreite |
| ImmoScout24.at | rund 1,1 Mio Besuche pro Monat, rund 45 % | tiefe Filter, Datenqualität |
| derStandard.at Immobilien | rund 25 % Marktabdeckung | urbane, kaufkräftige Zielgruppe |
| flatbee.at | über 15.000 provisionsfreie Objekte | provisionsfreie Angebote |
| Kleine Zeitung Immo | regional (Graz, Steiermark) | lokale Aktualität |
Reichweiten- und Abdeckungszahlen laut Semrush und Anbietern, Stand erstes Quartal 2026. Marktanteile verschieben sich, Werte regelmäßig prüfen.
Portale mit spezifischer Zielgruppe
derStandard.at/Immobilien hält rund 25 Prozent Marktabdeckung und spricht eine urbane, kaufkräftige Leserschaft an. WG-Gesucht ist auf Zimmer- und WG-Suche spezialisiert und für andere Vorhaben wenig geeignet. Wer in Graz sucht, sollte Kleine Zeitung Immo kennen, dieses Portal ist regional oft aktueller und dichter bespielt als die überregionalen Anbieter.
Portale im direkten Vergleich: Angebot, Suche, Bedienbarkeit
Wie groß ist das Angebot wirklich?
Willhaben hat die schiere Masse, und das hat einen Preis: Makler inserieren parallel auf mehreren Plattformen, dieselbe Wohnung taucht häufig mehrfach auf, dazu mischen sich veraltete, längst vergebene Anzeigen unter aktuelle Angebote. ImmoScout24 punktet mit strukturierterer Datenqualität und täglicher Aktualisierung. Kleinere Portale haben weniger Angebote, dafür auch weniger Rauschen.
Suchfilter, Benachrichtigungen und App-Funktionen
ImmoScout24 bietet die tiefste Filterstruktur: Umkreissuche, Mehrortsuche, Kartenauswahl und sogar einen Renditefilter, dazu zuverlässige Suchagenten per E-Mail. Immowelt und Immonet erlauben Filter nach Baujahr, Ausstattung und Geschoss, sind aber weniger detailliert. Willhaben überzeugt mit breiten Basisfiltern, Kartenansicht, Gebietszeichnung und Bildersuche in der App, die Option Bei jeder neuen Anzeige befindet sich laut eigener Dokumentation noch in der Testphase.
Benutzerfreundlichkeit im Alltag
Klassische Filtermasken funktionieren gut, solange die Kriterien in vordefinierte Kategorien passen. Wer eine ruhige Altbauwohnung im zweiten Stock mit Balkon, nahe der U-Bahn und unter 1.200 Euro sucht, muss diesen Wunsch in starre Felder pressen. Alles, was nicht in die Maske passt, geht verloren. Das ist ein struktureller Schwachpunkt aller klassischen Portale, nicht nur eines einzelnen.
Provisionsfreie Immobilien: welche Portale zeigen Angebote ohne Makler?
In Österreich kann die Maklerprovision beim Kauf bis zu 3 Prozent netto plus 20 Prozent Umsatzsteuer pro Vertragspartei betragen, bei einem typischen Wiener Objekt schnell mehrere Tausend Euro.
Spezialisierte Provisionsfrei-Portale
flatbee.at ist das größte österreichweite Spezialportal für provisionsfreie Immobilien und führt laut eigener Plattformseite über 15.000 Objekte. keinmakler.at hat eine kleinere Auswahl von mehreren Hundert Inseraten, klar auf private Anbieter ausgerichtet. ohne-makler.at und privatimmobilien.at sind weitere Optionen, verlässliche Gesamtzahlen zum Bestand sind aber nicht öffentlich zugänglich.
Was Provisionsfreiheit wirklich bedeutet
Beim Kauf gilt: Bei Kaufpreisen über 48.448,51 Euro beträgt die Maklerprovision maximal 3 Prozent netto plus 20 Prozent Umsatzsteuer pro Vertragspartei. Beim Mieten greift seit Juli 2023 das Bestellerprinzip, wer den Makler beauftragt, zahlt ihn, mietet man direkt vom Eigentümer, entfällt die Provision. Auch auf Willhaben finden sich provisionsfreie Inserate, sie sind dort aber nicht als eigene Kategorie markiert.
Regionale Stärken: welches Portal passt zu welchem Bundesland?
Wien, Graz, Linz: wo die großen Portale stark sind
Wien hat die höchste Inseratdichte, Willhaben und ImmoScout24 dominieren, leiden aber unter Dubletten und inaktiven Anzeigen. In Graz ist Kleine Zeitung Immo regional oft aktueller. Linz und Salzburg sind gut abgedeckt, die Inseratmenge ist aber geringer als in Wien, Oberösterreich kommt auf rund 13.584 Inserate auf den großen Plattformen (Abfrage erstes Quartal 2026).
Niederösterreich, Tirol, Vorarlberg und die kleineren Märkte
Niederösterreich zählt rund 23.675 Inserate auf den großen Portalen, ergänzt durch regionale Medienplattformen (Abfrage erstes Quartal 2026). In Tirol, Vorarlberg, Kärnten und dem Burgenland sind die Märkte kleiner, und regionale Anbieter sowie lokale Makler haben einen spürbaren Informationsvorsprung. Hier ist das Wechseln zwischen mehreren Portalen besonders nötig.
Fallen und Tipps: was man bei der Portalwahl wissen muss
Doppelinserate, veraltete Anzeigen und Phantomangebote
Auf großen Portalen taucht dasselbe Objekt mehrfach auf, veraltete Anzeigen erzeugen falsche Hoffnung. Das Inseratsdatum gehört zu den ersten Dingen, die man prüft. Bei verdächtig günstigen Angeboten sollte man die Originalquelle direkt verifizieren.
Provisionsüberraschungen und Betrugsrisiken erkennen
Die Provision gehört immer vor dem Besichtigungstermin schriftlich geklärt. Klare Betrugsmuster bei Mietwohnungen sind: Preis deutlich unter dem Marktüblichen, keine persönliche Besichtigung möglich, Zahlung per Überweisung vor Vertragsabschluss, Kontakt ausschließlich per E-Mail. Trifft einer dieser Punkte zu, sollte man den Kontakt sofort abbrechen und das Inserat melden. Bilder lassen sich per Rückwärtssuche prüfen.
Fazit: keine einzelne Website gewinnt allein
Für spezifische Ziele gibt es klare Empfehlungen: Willhaben für maximale Angebotsbreite, ImmoScout24 für strukturierte Suche mit tiefen Filtern, flatbee für provisionsfreie Angebote und regionale Portale wie Kleine Zeitung Immo für lokale Aktualität. Wer in allen Kategorien gleichzeitig nichts verpassen will, braucht im Grunde eine Kombination aus allen.
Transparenz und Aktualität: Dieser Artikel hat den Stand Juli 2026. Preis-, Mieten- und Renditeangaben sind gerundete Marktorientierungen aus Semrush-Reichweitendaten, Anbieterangaben und öffentlichen Portalabfragen und können je nach Mikrolage, Zustand, Stichtag und Quelle deutlich abweichen. Dieser Artikel ist eine allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist die beste Immobilien-Website in Österreich?
Es gibt keine einzelne beste Website, weil kein Portal in allen Kategorien gewinnt. Willhaben hat mit rund 70 Prozent Marktabdeckung die meisten Inserate, ImmoScout24 die tiefsten Filter und gute Datenqualität, flatbee die provisionsfreien Angebote und regionale Portale wie Kleine Zeitung Immo die lokale Aktualität. Die beste Lösung ist meist eine Kombination oder eine plattformübergreifende Suche.
Welches Immobilienportal hat die meisten Angebote in Österreich?
Willhaben.at hat mit rund 70 Prozent Marktabdeckung und über 112.000 aktiven Anzeigen die meisten Inserate. Nach Besuchszahlen führt hingegen ImmoScout24.at mit rund 1,1 Millionen monatlichen Besuchen. Reichweite und Inseratmasse sind also nicht deckungsgleich.
Welche Portale zeigen provisionsfreie Immobilien?
Das größte österreichweite Spezialportal für provisionsfreie Immobilien ist flatbee.at mit laut Anbieter über 15.000 Objekten. Weitere Anbieter sind keinmakler.at, ohne-makler.at und privatimmobilien.at. Auch auf Willhaben gibt es provisionsfreie Inserate, sie sind dort aber nicht als eigene Kategorie markiert und müssen aktiv gefiltert werden.
Wie erkenne ich Betrug bei Immobilieninseraten?
Warnsignale sind ein Preis deutlich unter dem Marktüblichen, keine mögliche persönliche Besichtigung, verlangte Überweisung vor Vertragsabschluss und Kontakt ausschließlich per E-Mail ohne Telefon. Trifft eines zu, sollte man den Kontakt sofort abbrechen und das Inserat melden. Bilder lassen sich per Rückwärtssuche prüfen, tauchen sie andernorts auf, ist das ein deutliches Warnsignal.
Welches Portal ist in meiner Region am besten?
Das hängt vom Bundesland ab. In Wien dominieren Willhaben und ImmoScout24, in Graz ist Kleine Zeitung Immo oft aktueller, und in Tirol, Vorarlberg, Kärnten und dem Burgenland haben regionale Anbieter und lokale Makler einen Informationsvorsprung. In kleineren Märkten ist das Wechseln zwischen mehreren Portalen besonders nötig.
Alle Portale gleichzeitig durchsuchen mit SearchPlace.Ai
Die Suche nach der besten Immobilien-Website hat keine saubere Einzelantwort, denn jedes Portal ist woanders stark. Genau hier setzt SearchPlace.Ai an: eine Suchanfrage in natürlicher Sprache, mehrere Plattformen gleichzeitig, Ergebnisse sortiert nach Relevanz und direkt zur Originalquelle verlinkt. Statt Filter auszufüllen, beschreibst du dein Wunschobjekt, etwa ruhige Altbauwohnung, zweites Stockwerk, Balkon, nahe U4, unter 1.200 Euro. Ein Suchprofil einrichten, den Markt für sich arbeiten lassen und sich auf die Besichtigungen konzentrieren, statt täglich mehrere Portale manuell zu durchsuchen. Der Einstieg ist kostenlos.
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